Projekte des Vereins

Das Mirembe-Projekt in Kayunga, Uganda

Das MIREMBE-Vocational Technical Institut (MVTI) in Kayunga, Uganda ist eine Berufsschule die das Ziel hat, jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen um damit ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Da die Nachfrage an Fachkräften in Uganda sehr hoch ist, finden die Schülerinnen und Schüler nach Abschluss ihrer Ausbildung fast immer einen Arbeitsplatz. Die Anfänge der privaten Schule gehen auf das Jahr 1986 zurück. Damals gründete eine Fraueninitiative mit Unterstützung der aus Uganda stammenden Elisabeth Nabanja-Makumbi und dem Witzenhäuser Klaus P. Rubruck das MIREMBE-Self-Help-Projekt (MSHP). MIREMBE heißt Frieden. Die Frauen hatten nach dem Ende des Bürgerkrieges den Wunsch, eigenständig ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Mit Hilfe von Tretnäh-maschinen aus Deutschland entstand als erstes Selbsthilfe-Projekt eine “kleine Näh- und Kunstschule”. Inzwischen hat sich diese Berufsschule unter dem Schulleiter Moses Mivule zu einer etablierten Ausbildungsstätte entwickelt. Sie besitzt seit 2014 die volle Anerkennung des ugandischen Schul- und Ausbildungsministeriums. Die Abschlussprüfungen werden vom staatlichen Uganda Business Technical Examination Board (UBTEB) abgenommen. Die vier Bildungsbereiche sind heute Schneiderei, Bauhandwerk, Frisörhandwerk und Büro/Buchhaltung.
Herr Moses Mivule plant eine Erweiterung der Schule zur Ausbildung von Mechanikern und Elektrikern. Seit Anfang an begleiten wir dieses Projekt durch persönliche Kontakte, Öffentlichkeitsarbeit und Akquirierung von Spenden.
Ab 2003 intensivierten wir die Unterstützung der Berufsschule, indem wir das Lehrerpatenschaftsprogramm (LPP) einführten und bis heute, neben der Finanzierung von Unterrichtsmaterial, gezielt Spenden zur Bezahlung der monatlichen Lehrergehälter einwerben. Wenn die Lehrkräfte ein geregeltes Einkommen haben, bleiben sie der Schule erhalten und ein kontinuierlicher  Unterricht kann stattfinden.
Somit wird die Zukunft junger Menschen im eigenen Land gesichert.

Weitere Informationen über das Projekt als PDF Datei zum herunterladen:


Das Salvador-Projekt

Im Elendsviertel  “Colonia 22 de abri” am Stadtrand von San Salvador (Mittelamerika) widmen sich die Sozialprojekte den Ärmsten der Armen: Kindern, Kranken, Alten.
Sie umfassen:
Kindertagesstätte, Vorklasse, Schule Kl. 1 bis 6, Schule unter freiem Himmel, Suppenküchen, Basisgesundheitsstation, ökologisch bewirtschaftete Finca, Kunsthandwerkstatt.
Die Sozialprojekte werden in Eigenverantwortung über den Verein Jean Donovan verwaltet.


Das VPP-Projekt in Nigeria 

Das Village Pioneer Project wurde 1985 von Olatunji Akomolafe, einem Witzenhäuser Absolventen, gegründet. Am Rande des Dorfes Ajue im Bundesstaat Ondo gelegen, bietet es seitdem Jungendlichen und Erwachsenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um der Landflucht entgegenzuwirken sowie traditionelle Kultur und aktuelles Wissen miteinander zu verbinden. Im Laufe der Jahre entstanden u.a. ein Kulturzentrum, landwirtschaftliche Flächen, angepasste Tierhaltung (Kaninchen, Schweine, Fische), Trinkwasserproduktion, Anbau und Vermaktung von Heilplfanzen und eine Klinik. 


Ein Kommunikationszentrum in Bolivien:

Die Musikgruppe „Ayopayamento“ besucht Witzenhausen alle ein oder zwei Jahre. Sie bietet ein wunderbares Konzert mit bolivianischer Musik und alten Instrumenten,  aktuellen Infos zu Bolivien, und eine Multi-Media-Show.